Zusammenstoß mit Wildtieren

Insbesondere im Frühjahr und Herbst steigt in Deutschland die Gefahr für Wildschäden. Die meisten Wildunfälle passieren dabei in ländlichen Gegenden beziehungsweise in waldreichen Gebieten in den späten Nachmittagsstunden, wenn die Dämmerung bereits eingesetzt hat. Ein solcher Wildschaden kann enorm hohe Folgekosten verursachen.

So wird zum Beispiel ein Reh, das von einem Fahrzeug mit 50 km/h Geschwindigkeit erfasst wird, mit dem 25-fachen seines Körpergewichtes auf dieses Fahrzeug aufprallen. So kann ein eigentlich relativ leichtes Tier schnell zum mehrere Tonnen schweren Geschoss werden.

Die Erstattung von Wildschäden ist in den meisten Teilkaskoversicherungen enthalten. Allerdings wird hierbei der Versicherer in der Regel nur die Schäden am eigenen Fahrzeug regulieren. Außerdem gibt es oftmals Einschränkungen bei der Art des Wildes. In vielen Versicherungsverträgen ist ausschließlich die Regulierung von Wildunfällen mit Haarwild vorgesehen. Dazu zählen beispielsweise Rehe, Hirsche, Füchse oder Wildschweine. Besser ist es jedoch, wenn sämtliche Wildschäden ohne Einschränkung mitversichert sind.