Bei Schäden, die durch den Biss eines Marders oder den Zusammenprall mit Wild am Fahrzeug entstehen, ergeben sich oft hohe Reparaturkosten. Man mag dabei zunächst annehmen, dass ein Marderbiss an Schläuchen oder Kabeln im Motorraum nichts Gravierendes ist. Schaut man sich jedoch an, welche Folgeschäden dadurch entstehen können, so stellt sich die Sachlage bereits ganz anders dar. Regelmäßig kommt es zu teuren Motor- oder Getriebeschäden, weil beispielsweise Marder Leitungen angefressen haben, wodurch ein schleichender Öl- oder Kühlwasserverlust entsteht. Der Besitzer des Fahrzeugs bemerkt einen solchen Schaden oft erst dann, wenn es bereits zu spät ist.
Damit es gar nicht so weit kommt, sollten insbesondere Halter von Fahrzeugen, die nachts im Freien abgestellt sind – vielleicht sogar in ländlichen Gebieten oder an Ortsrändern – ihre Fahrzeuge regelmäßig auf Beschädigungen durch Marder überprüfen. Zwar ist der Marderbiss in vielen Teilkaskoversicherungen enthalten, allerdings werden dabei in der Regel nur die Schäden reguliert, die der Marder direkt angerichtet hat. Es werden also beispielsweise der Austausch von Kabeln oder Leitungen im Motorraum bezahlt. Nicht mitversichert sind dagegen die Folgeschäden durch den Marderbiss, obwohl diese – wie bereits beschrieben – oftmals wesentlich teurer ausfallen. Aus diesem Grund ist eine regelmäßige Kontrolle des Fahrzeugs so wichtig.
Bei einigen Anbietern sind neben den ‘direkten’ Marderschäden aber auch die Folgeschäden mitversichert. Gerade im ländlichen Raum ist der Einschluss dieses Leistungsmerkmals sinnvoll. Es ist vor allem in Premium-Tarifen enthalten. Im Tarifvergleich können Sie explizit Anbieter auswählen, die auch solche Schäden ersetzen.
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